Digitale Medien sind heute für viele Menschen der erste Ort der Hilfe bei psychischer Belastung. Suchmaschinen, soziale Medien und zunehmend auch KI-basierte Chatbots liefern rasch Informationen zu Symptomen, Diagnosen oder Therapieoptionen – gleichzeitig beeinflussen algorithmische Personalisierung und Plattformlogiken, welche Inhalte sichtbar werden und wie sie wahrgenommen werden. In diesem Kontext arbeiten Sie im interdisziplinären Forschungsprojekt SEEK-MH – Better Digital Mental Health Use und untersuchen, wie Menschen – insbesondere mit depressiven Symptomen – digitale Informationen suchen, bewerten und nutzen. Ziel ist es, Chancen digitaler Informationsräume zu erschliessen, Risiken wie Fehlinformation oder Verzerrungen zu identifizieren und evidenzbasierte Strategien zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz zu entwickeln.
Das fakultätsübergreifende Projekt ist Teil der strategischen Initiative „The Human Being in Digital Transformation“ und wird gemeinsam von der Universität Bern und der Universitätsklinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie durchgeführt.
Wir freuen uns auf Ihr vollständiges Bewerbungsdossier (Motivationsschreiben mit einer kurzen Skizzierung Ihrer Forschungsinteressen, Lebenslauf, Zeugnisse sowie zwei Referenzen) ein.